Wir wissen bis heute nicht und werden es auch nie erfahren, ob Benjamin noch irgendetwas gespürt hat oder ob er Todesangst hatte und wenn es bloß für eine Sekunde war. Diese Fragen werden uns das ganze Leben lang begleiten. Die Schmerzen und die Trauer über den Verlust unseres Sohnes kann uns niemand nehmen und leider auch nicht lindern. Alles würden wir dafür geben unser Kind noch einmal in den Arm nehmen zu können um ihm zu sagen, dass wir ihn immer lieben werden.

 

Bis an den schrecklichsten Tag in meinem Leben, der Tag an dem Du uns für immer verlassen hast .Für uns ist eine Welt zusammen gebrochen. Alles hat sich verändert, wir haben uns verändert ,unsere Umwelt hat sich verändert, unser Leben hat sich verändert.

Ohne Dich zu leben ist, als ob man das Tageslicht nie sieht, denn Du warst der Sonnenschein in unserem Leben.

Für BENJAMIN

Vorbei ist die Zeit, die wir zusammen hatten.

Vorbei sind die glücklichen Tage,

die wir mit dir erleben durften,

Vorbei sind auch die Träume,

aber niemals wird unsere Liebe zu dir vorbei sein.

Niemals werden unsere Erinnerungen

an dich vorbei sein,

denn

WIR LIEBEN DICH !!!

 

Diesen Text hat mir deine Mutter heute geschickt.

Ich weiß, dass sie dich liebt und du ihr wahnsinnig fehlst.

Sie denkt jede Sekunde an dich und hat nur eine Frage: Warum??

Niemand wird sie ihr je beantworten können,

Doch wir versuchen für sie da zu sein und ihr den Rücken zu Stärken

 

Benjamin wurde am 12.Oktober.2009 stolze 20 Jahre alt. Für ihn ein guter Grund selbstständig zu werden, denn seinen täglichen Arbeitsweg von 20km fand er langsam doch zu weit, denn er musste ihn schließlich 4mal am Tag fahren. Also stand fest er brauch eine Wohnung in der Nähe seines Arbeitsortes, in Schönwalde.

Er selbst nannte es auf eigenen Füßen stehen, für sich selbst verantwortlich sein. Keiner vergönnte es ihm, er war schließlich schon Groß.

Benjamin hatte an diesem Tag gerade seinen Feierabend hinter sich als er um 17.30Uhr den Termin zur Wohnungsbesichtigung wahrnahm.

Seine Mutter schrieb mir:

Kurz nach 18 Uhr habe ich fast eine Stunde lang vergeblich versucht ihn zu erreichen.

Ich wollte doch wissen wie es mit der Wohnung geklappt hat, ob sie ihm gefallen hat.

Alle paar Minuten versuchte ich jetzt ihn zu erreichen, als ich immer unruhiger wurde, benachrichtigte ich meinen großen Sohn, Benjamins großen Bruder Sven.

Abwechselnd wählten wir nun Benjamins Nummer, doch niemand erreichte ihn. Und doch war uns nicht bewusst, dass irgendwas passiert sein könnte.

Wir glaubten er wäre noch in Schönwalde beim Vermieter, doch als ich diesen angerufen hatte, erzählte er mir, dass Benno seit einer halben Stunde weg war und, dass alles zu seiner Zufriedenheit war. Er wäre total euphorisch und überglücklich gewesen.

Naja, ich dachte er ist bestimmt gleich in den Jugendclub gefahren um seinen Freunden zu erzählen, dass er ab jetzt eine eigene Wohnung hat. Er wollte seiner Mutter doch beweisen, dass er es schafft und auf eigenen Füßen stehen kann.

Gegen 20.30Uhr klingelte es an der Haustür und unser Neffe Marcus stand vor der Tür und fragte nach Benjamin. Bis dahin dachte ich, er wäre im Jugendclub. Doch unser Neffe drehte sich um, rannte weg, sprang in sein Auto und fuhr weg.

Ohne ein Wort.

Ihm war unbewusst klar geworden, dass Benjamin etwas ganz schlimmes passiert sein muss.

Da er etwa eine halbe Stunde vorher einen Anruf mit seltsamen Fragen erhalten hatte.

Wir waren immer noch nicht stutzig geworden, nur etwas verwundert.

Eine halbe Stunde später klopfte es an der Haustür. Ich sagte zu meinem Mann, “Jetzt hat Benno wohl seinen Haustürschlüssel vergessen.”

Erfreut, dass er endlich nach Hause kam, er war ja schon seit früh weg.

Als ich die Tür öffnete stand sein Chef da, es war in der Zwischenzeit 21.00Uhr und ich wunderte mich was dieser hier will.

Ich dachte nur daran, dass Benjamin doch noch gar nicht zu Hause war, und wenn er nicht zu Benjamin wollte zu wem sonst??

Er meinte, lass uns rein gehen, ich weiß nicht wie ich dir da jetzt sagen soll.

In diesem Moment sah ich das Polizeiauto und zwei Polizisten vor unserer Tür.

 

In diesem Moment wurde mir klar was passiert sein muss, für mich brach eine Welt zusammen, ein großes schwarzes Loch tat sich auf und ich fiel hinein.

Für meinen Mann und für mich hat das Leben eine ganz andere Bedeutung bekommen, wir haben einen der wichtigsten Menschen in unserem Leben verloren.

Ich habe nach dieser Nachricht sofort unseren Sohn in Leipzig angerufen und er kam auch sofort.

Es war für uns alle die schlimmste Nacht unseres Lebens.Wir wissen nicht ob wir je damit klar kommen werden.

 

 

Benno..?? Schöpii..??


Du hattest viele Namen doch jetzt sind wir uns einig und du bist unser Engel.
Du warst ein wunderbarer Freund, immer für alle da, egal wann und egal wo.





Mit dir konnte man einfach immer rechnen.

Benno??
Wir vermissen dich ganz schrecklich, jede Sekunde ohne dich ist hart, unser Leben wird nie mehr so werden wie es einmal war.





Denn uns fehlt ein wichtiger Freund, ein Mensch der uns zum Lachen brachte..!!





Benjamin´s letzter Urlaub mit seinen Freunden.
Auf den Bildern erkennt man wieviel Spaß er jedesmal hatte.
Freundschaft war ihm eben sehr wichtig.


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